Landespflegerat Sachsen-Anhalt

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Einladung Landespflegekonferenz 2018

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„Pflegende brauchen neue Lösungen anstatt kleinteilige Reformen“

PRESSEMELDUNG

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:

Berlin (24. Juni 2014, Nr. 12/ 2014)

„Pflegende brauchen neue Lösungen anstatt kleinteilige Reformen“

Deutscher Pflegerat ist sich mit Sachverständigenrat einig

Der Deutsche Pflegerat unterstützt die Lösungsvorschläge des Sachverständigenrats für die Sicherstellung einer bedarfsgerechten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum und fordert eine schnelle Umsetzung dieser“, erklärt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR).

 

Das diesjährige Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen greift das Thema „Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ auf. Es wurde jetzt an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übergeben.

Westerfellhaus ist sich auch in seiner Kritik weitgehend mit dem Sachverständigenrat einig: „Die kleinteiligen Reformen der letzten Jahre haben nicht wirklich zu nachhaltigen Verbesserungen der Strukturen der Pflege und zu einer insgesamt besseren pflegerischen Versorgung geführt. Die Arbeitsbedingungen der professionell Pflegenden und deren Bezahlung lassen nach wie vor zu wünschen“. Auch viele der gegenwärtig diskutierten Reformansätze seien begrenzt wirksam, mahnt der Sachverständigenrat.

Seine Verbesserungsmöglichkeiten fasst der Sachverständigenrat in 14 Punkte zusammen. Hierzu gehört u. a. die Beseitigung des Fachkräftemangels. „Der Pflegeberuf muss attraktiver werden. Das greift die vom Sachverständigenrat empfohlene Reform der Pflegeausbildung inklusive die empfohlene Akademisierung der Pflege auf“, führt Westerfellhaus aus.

Richtig ist auch, wenn im Gutachten darauf hingewiesen wird, dass in allen Bereichen der pflegerischen Versorgung eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und auch der Bezahlung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe notwendig ist. Westerfellhaus: „Nur mit besseren Arbeitsbedingungen und einer besseren Bezahlung kann nachhaltig eine bedarfsgerechte qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sichergestellt werden“.

In strukturschwachen ländlichen Regionen bedarf es in besonders dringlicher Weise eines anderen Professionenmix, mahnt der Sachverständigenrat. „Die bislang vorgesehenen Modellvorhaben zur Übertragung der ärztlichen Tätigkeiten auf die Angehörigen der im Krankenpflegegesetz geregelten Berufe sind zu kompliziert, sollten auf den Prüfstand gestellt und vereinfacht werden“, unterstützt Westerfellhaus die diesbezügliche Forderung im Gutachten.

Weiter plädiert der Sachverständigenrat für eine unverzügliche Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes – ohne weitere langjährige Erprobung. „Die schnelle Umsetzung ist wichtig“, ergänzt Westerfellhaus. Der Präsident des Deutschen Pflegerates ist überzeugt: „Durch das mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einhergehende erweiterte Pflegeverständnis wird die Pflegelandschaft nachhaltig verändert. Das bedeutet einen Motivationsschub für alle professionell Pflegenden“.

Der Deutsche Pflegerat unterstützt auch die Forderung des Sachverständigenrats nach einer Förderung und einem weiteren Ausbau von Pflegewissenschaft und -forschung. „Die Pflege muss auf wissenschaftlich gesicherte Füße gestellt werden, etwa durch spezifische Wissensbestände zur Wirksamkeit pflegerischer Maßnahmen“, ergänzt Westerfellhaus die Aussagen des Gutachtens.

Ansprechpartner:

Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerates

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse(at)deutscher-pflegerat.de

Internet: www.deutscher-pflegerat.de

 

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerates.

Präsident des Deutschen Pflegerates ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

Pflegeausbildung: Breite Allianz von Verbänden wirbt für generalistische Pflegeausbildung

GEMEINSAME PRESSEMELDUNG

des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

sowie des Deutschen Caritasverbandes, der Diakonie Deutschland und deren Fachverbände VKAD (Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland), KKVD (Katholischer Krankenhausverband Deutschland), DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege) und DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband)

Berlin (25. Juni 2014, Nr. 13/ 2014)

Pflegeausbildung

Breite Allianz von Verbänden wirbt für generalistische Pflegeausbildung

Berlin, 25. Juni 2014. Eine breite Allianz von Verbänden spricht sich für eine generalistische Pflegeausbildung aus, da sie in einer gemeinsamen Ausbildung der bisherigen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege die Zukunft des Berufsfelds sehen. Die Forderung nach Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung wird seit Jahren vom Deutschen Caritasverband, Diakonie Deutschland und ihren Fachverbänden VKAD (Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland), KKVD (Katholischer Krankenhausverband Deutschland), DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege)  und DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband) sowie dem Deutschen Pflegerat und seinen 16 Mitgliedsverbänden erhoben.

Der Wandel der Ausbildung wird durch veränderte Anforderungen an Pflegekräfte im Krankenhaus und in der Altenpflege notwendig: Durch eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus müssen immer mehr ältere Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste medizinisch weiterversorgt werden. Gleichzeitig steigt die Zahl älterer Patienten in den Krankenhäusern. In der Akutversorgung sind daher mehr sozialpflegerische und gerontologische Kenntnisse notwendig.

Auf diese veränderten Anforderungen bereitet eine generalistische Ausbildung die Fachkräfte umfassend vor. Diese berufliche Qualifizierung und die darauf aufbauenden Spezialisierungen ermöglichen Pflegefachkräften zukünftig einen flexiblen Wechsel zwischen den verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Dies steigert die Attraktivität des Pflegeberufs und wirkt so dem Fachkräftemangel entgegen. Eine generalistische Pflegeausbildung sichert zudem die Anerkennung des Berufsabschlusses in allen EU-Mitgliedstaaten.

Ansprechpartner:

Franz Wagner
Vize-Präsident des Deutschen Pflegerates

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse(at)deutscher-pflegerat.de

Internet: www.deutscher-pflegerat.de

 

PRESSEMELDUNG

 

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen: Berlin (17. April 2014, Nr. 10/ 2014)

 

Deutscher Pflegerat: „Der Weg zu einer generalistischen Ausbil-dung ist der richtige Weg“

 

Der Deutsche Pflegerat begrüßt das eindeutige Votum der Gesundheits- und Sozial-minister der Länder bei ihrem Sondertreffen in Berlin für eine generalistische Ausbildung der Alten-, Gesundheits- und Kranken- sowie Gesundheits- und Kinderkranken-pflege. „Der Weg zu einer einheitlichen Ausbildung der Pflegeberufe mit einem Berufsabschluss ist der richtige Weg“, betont Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR).

Der Pflegeberuf wird dadurch attraktiver und durchlässiger, das gesellschaftliche Ansehen des Berufs steigt dadurch. „Die Schülerinnen und Schüler müssen sich bei einer gemeinsamen Ausbildung der Pflegeberufe nicht schon bei der Berufswahl auf einen Versorgungsbereich oder eine Altersgruppe festlegen. Durch die dadurch gewonnene berufliche Flexibilität gewinnt der Beruf“, ergänzt Wagner.

Im Rahmen der Reform werden die Ausbildungsinhalte den aktuellen Erfordernissen für alle Versorgungsbereiche angepasst werden. Die Krankenhäuser, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie die von ihnen gepflegten und betreuten Menschen werden gleichermaßen von der neuen Ausbildung profitieren, ist sich der Vize-Präsident des DPR sicher.

Wagner begrüßt darüber hinaus die Entscheidung der Länder, dass die Pflegeausbildung grundsätzlich kostenfrei sein soll. „Die Zahlung von Schulgeld, wie es sie noch in einigen Bundesländern gibt, ist widersinnig, da der Pflegeberuf ein Mangelberuf ist.“

 

Ansprechpartner:

Franz Wagner

Vize-Präsident des Deutschen Pflegerates

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

 

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Seit 2003 handelt der Deutsche Pflegerat e.V. als eingetragener, gemeinnütziger Verein. Als Bundes-arbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerates.

Präsident des Deutschen Pflegerates ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

 

Mitgliedsverbände:

- Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS)

- AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG)

- Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS)

- Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG)

- Bundesverband Pflegemanagement

- Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV)

- Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD)

- Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK)

- Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)

- Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF)

- Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV)

- Katholischer Pflegeverband e.V.

- Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS)

- Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP)

- Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD)

- Verband der PflegedirektorInnen der Unikliniken e.V. (VPU)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage beigefügt leiten wir Ihnen die April-Ausgabe des DPR-Newsletters zu, unter anderem mit folgenden Themen:

-PKMSE hat Erwartungen nicht erfüllt

-Dokumentation – endlich verschlankt

-Positionspapier des DPR Zur Migration von Pflegefachpersonen

Mit freundlichen Grüßen

gez. Moritz Ernst

Leiter der Geschäftsstelle

 "Ich will Pflege!" 

Kampagne des Deutschen Pflegerates e.V. für die Zukunft der Pflege

www.ichwillpflege.de

Deutscher Pflegerat e.V. – DPR

Alt-Moabit 91

10559 Berlin

Tel.: + 49 30 / 398 77 303

Fax: + 49 30 / 398 77 304

E-Mail: info(at)deutscher-pflegerat.de

www.deutscher-pflegerat.de

 

Vereinsregister des Amtsgerichts Gütersloh: VR 1192

Umsatzsteuer ID: 27 / 663 / 60770

IBAN: DE22 1001 0010 0566 4591 07

bei der Postbank Berlin, BIC: PBNKDEFFXXX

 

Präsident: Andreas Westerfellhaus

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage beigefügt leiten wir Ihnen die März-Ausgabe des DPR-Newsletters zu, unter anderem mit folgenden Themen:

-Die Zeit politischer Tabus ist vorbei

-Pflegekräfte sind nicht ersetzbar

-In Familie pflegen

Mit freundlichen Grüßen

gez. Moritz Ernst

Leiter der Geschäftsstelle

 

 

PRESSEMELDUNG

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:

Berlin (20. Februar 2014, Nr. 05/ 2014)

Gestern wurden in Berlin die Ergebnisse eines Projektes des Bundesgesundheitsministeriums zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Pflege vorgestellt. Hierzu teilt Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats, mit:

„Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung des Projekts "Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" wurde in Berlin eine Aufbruchstimmung aller beteiligten Akteure deutlich, die für die Entbürokratisierung der Pflege sehr positiv stimmt.

Die vorgestellte neue Grundstruktur der Pflegedokumentation führt zu einem deutlichen Zeitgewinn für die Pflege am Menschen. Die Ergebnisse sind klar, verstehbar und anwendbar. Die Pflegedokumentation wird auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt. Zudem hat das Projekt gezeigt, dass weder die Qualität der Informationen leidet noch haftungsrechtliche Probleme auftreten.

Generationen von Pflegenden wurden mit einer zunehmend überbordenden Pflegedokumentation belastet. Mit Hilfe der neuen Grundstruktur der Pflegedokumentation wird der Professionalität der Pflegenden wieder Raum und die Verantwortung für das eigene Denken und Handeln an sie zurückgegeben. Die Fachlichkeit der einzelnen Pflegenden rückt in den Vordergrund. Das befördert das berufliche Selbstbewusstsein und ist ein enormer Motivationsschub.

Der Deutsche Pflegerat unterstützt die Projektergebnisse. Gefordert ist jetzt eine zügige und konsequente Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis. Wir sollten die Chancen und die Begeisterung nutzen, die aus diesem Projekt entstanden sind.

Der Deutsche Pflegerat dankt dem Bundesministerium für Gesundheit für diese Initiative und hofft, dass das Projekt konsequent mit allen Beteiligten fortgeführt und in die Praxis umgesetzt wird.“

Zusätzliche Information:

An dem Projekt haben von September 2013 bis Januar 2014 26 stationäre Pflegeeinrichtungen und 31 ambulante Pflegedienste in fünf Bundesländern teilgenommen. Finanziell unterstützt wurde es vom Bundesministerium für Gesundheit. Die Durchführung lag bei Elisabeth Beikirch, der Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege. Der schriftliche Abschlussbericht des Projekts soll im März 2014 vorgelegt werden.

Ansprechpartner:

Franz Wagner

Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse(at)deutscher-pflegerat.de

Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerates.

Präsident des Deutschen Pflegerates ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

 

PRESSEMELDUNG

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:

 Berlin (31. Januar 2014, Nr. 04/ 2014)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in dieser Woche ihre erste Regierungserklärung der Legislaturperiode abgegeben. Hierzu teilt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, mit:

„Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in ihrer Regierungserklärung versprochen, die zusätzlichen Finanzmittel aus der Beitragssatzerhöhung zur Pflegeversicherung insbesondere auch für eine bessere Ausbildung und Bezahlung der Pflegekräfte einzusetzen, um den vielerorts herrschenden Pflegenotstand abzubauen. Gleichzeitig soll die Bürokratie gemindert werden.

Diese Punkte unterstützt der Deutsche Pflegerat. Denn es darf nicht vergessen werden, dass ohne professionell Pflegende eine pflegerische Versorgung der Menschen in unserer Gesellschaft nicht zu leisten ist. Auch sie gehören zu den von der Bundeskanzlerin angesprochenen „Helden unserer Gesellschaft“.

Deutlich werden muss auch, dass mehr Geld im System nur dann etwas bringt, wenn zuerst die Rahmenbedingungen der Pflege geändert werden. Die Pflegefachpersonen erwarten als erstes mehr Kolleginnen und Kollegen, um damit ihre Aufgaben sorgfältig durchführen zu können. Wir müssen weg von der derzeitigen Minutenpflege im Dauerlauf.

Jede Reform wird im Ansatz verpuffen und scheitern, wenn nicht die pflegenden Menschen im Vordergrund stehen. Denn sie sind es, die die Leistungen erbringen. Sind sie nicht da, ist keine Gesundheits- und Pflegereform umsetzbar. Die Pflegenden sind das Kernstück und der entscheidende Hebel für eine gute pflegerische Versorgung. In der Regierungserklärung nicht genannt ist der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Dieser ist dringend geboten und muss umgehend eingeführt werden.“

Ansprechpartner:

Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerates

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse(at)deutscher-pflegerat.de

Internet: www.deutscher-pflegerat.de

 

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerates.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage beigefügt übersenden wir Ihnen die DPR-Presseinformation

"Gesundheits- und Sozialberufe werden stark nachgefragt - um 85.000 gestiegen_ Deutscher Pflegerat fordert bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine faire Bezahlung der Arbeit", mit der Bitte um Berücksichtigung im Rahmen Ihrer Berichterstattung.

Gesundheits- und Sozialberufe werden stark nachgefragt - um 85.000 gestiegen

Deutscher Pflegerat fordert bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine faire Bezahlung der Arbeit

Berlin (09.01.2014, Nr. 02) - "Die Gesundheits- und Sozialberufe gehören im Jahr 2013 wieder einmal zu den wachstumsstärksten Berufen in Deutschland", betont Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR).

Westerfellhaus greift dabei auf die am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Dezember und das Jahr 2013 zurück. Demnach verzeichnen die Gesundheits-und Sozialberufe mit 85.000 neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen (+2,3 Prozent) innerhalb eines Jahres (Oktober 2012) den zweithöchsten Zuwachs nach Wirtschaftszweigen.

"Das ist erfreulich, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Pflege rund zwei Drittel der neu Beschäftigten zur Teilzeit angestellt werden", erläutert Westerfellhaus. Diesen Wert weist die aktuelle Pflegestatistik für die Beschäftigungsverhältnisse in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen aus.

"Wir brauchen weitere Mitarbeiter und vor allem Fachkräfte", sagt Westerfellhaus und ist überzeugt, die Zahl von 85.000 neuen Mitarbeitern in den Gesundheits- und Sozialberufen deutlich steigern zu können. "Dafür nötig sind erheblich bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine faire Bezahlung der Arbeit. Ohne bessere Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter wird jede Gesetzesreform bereits im Ansatz verpuffen", mahnt Westerfellhaus.

Weitere Informationen und Pressekontakt:

Deutscher Pflegerat e.V., Alt-Moabit 91, 10559 Berlin, www.deutscher-pflegerat.de, info(at)deutscher-pflegerat.de,

Tel. 030 – 398 77 303

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR)

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerates.

Präsident Andreas Westerfellhaus

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflege-einrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende

Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V.

(BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V.

(DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.

(BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V.

(VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Moritz Ernst

Leiter der Geschäftsstelle

Deutscher Pflegerat e.V. – DPR

Alt-Moabit 91

10559 Berlin

Tel.: + 49 30 / 398 77 303

Fax: + 49 30 / 398 77 304

E-Mail: info(at)deutscher-pflegerat.de

www.deutscher-pflegerat.de

11. Gesundheitspflege-Kongress Deutscher Pflegerat e.V. fordert „Nationalen Aktionsplan für Pflegekräfte“

Hamburg, 15. November 2013 – Anlässlich der Eröffnung des 11. Gesundheitspflege-Kongresses in Hamburg fordert der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Andreas Westerfellhaus, einen nationalen Aktionsplan für Pflegekräfte, um schnell zu den überfälligen Verbesserungen für die Pflegenden zu kommen. „Wir brauchen Reformen, um den Fachkräftemangel anzugehen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern; und wir brauchen sie jetzt“, sagte Westerfellhaus in einer kämpferischen Rede. „Deshalb muss Pflege jetzt Chefsache werden – zwischen der neuen Bundesregierung und dem DPR als führender Interessenvertretung der Pflegenden.“

 

In den letzten Jahren habe es wegen des Kostendrucks einen gewaltigen Stellenabbau in der Pflege gegeben. Allein in den deutschen Krankenhäusern seien mehr als 50.000 Stellen verloren gegangen. Dies habe zu einer so hohen Belastung der Pflegekräfte geführt, dass viele in eine Teilzeittätigkeit flüchten oder den Beruf ganz aufgeben. „Diesen Trend gilt es zu stoppen. Das wäre wichtiger, als ausländische Pflegekräfte anzuwerben“, sagte Westerfellhaus. „Denn auch die wird man dauerhaft nicht halten können, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen.“ Vielen Pflegenden seien zusätzliche Kollegen wichtiger als eine verbesserte Bezahlung.

 

Weiter trat Westerfellhaus für eine Reform der Ausbildung ein. Heute sei die Pflege komplexer geworden, Prozesse müssten kritisch hinterfragt, Expertenstandards angewandt und überprüft werden. „Daher ist es wichtig, dass diejenigen, die das gerne wollen, eine akademische Grundqualifikation erwerben können“ sagte Westerfellhaus. „Ein Berufsgesetz Pflege sollte hier nicht nur die Basisausbildung regeln, sondern auch bundeseinheitlich die weitere Spezialisierung.“ Es solle auch festlegen, mit welcher Qualifikation eine Pflegekraft welche Aufgaben übernehmen könne – in Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen, aber auch innerhalb der eigenen Profession.

Zum Abschluss seiner Rede erinnerte Westerfellhaus daran, dass alle Parteien während des Wahlkampfs ihren Reformwillen bekundet haben, forderte ein Ende bloßer Absichtserklärungen und konkrete Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen.

 

Weitere Informationen:

Deutscher Pflegerat e.V., Alt-Moabit 91, 10559 Berlin,Tel. 030 – 398 77 303

info@deutscher-pflegerat.de

 

Pressekontakt

Angela Lehnert, we care communications GmbH,Tel. 040-756639-0

presse@ichwillpflege.de

Sehr geehrte Damen und Herren Landespflegeräte,

wie Sie sicherlich nicht zuletzt der Presse haben entnehmen können, hatte die Kampagne "Ich will Pflege!" u.a. mit der Pressekonferenz des DPR in der vergangenen Woche einen guten Start in Berlin.

In nur 1 Woche haben fast 2.000 Menschen schon die online-Petition unterschrieben, die Website verzeichnet heute bereits über 30.000 Seitenaufrufe!

Nun gilt es, die Dynamik zu halten. Ihr Beitrag ist dabei besonders wichtig! Bitte setzen Sie die Banner der Kampagne auf Ihre Websiten (sofern noch nicht erfolgt) und verlinken Sie auf www.ichwillpflege.de ! Anbei finden Sie nochmals alle verfügbaren Webbanner.

Falls Sie Aktionen planen oder schon durchgeführt haben, freuen wir uns über Hinweis und Fotos (bitte gern an info(at)ichwillpflege.de senden!).

Sie haben zudem die Möglichkeit, Banner in Ihre E-Mail-Signatur einzupflegen (vgl. z.B. unten). Bitte reichen Sie diese Informationen ggf. auch weiter.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Moritz Ernst

Leiter der Geschäftsstelle

 "Ich will Pflege!"  

Kampagne des Deutschen Pflegerates e.V. für die Zukunft der Pflege 

www.ichwillpflege.de

Deutscher Pflegerat e.V. – DPR

Alt-Moabit 91

10559 Berlin

Tel.: + 49 30 / 398 77 303

Fax: + 49 30 / 398 77 304

E-Mail: info(at)deutscher-pflegerat.de

http://www.deutscher-pflegerat.de

 

Pflegebranche wirbt um Nachwuchs und fordert neue Wege in der Ausbildung

Landespflegekonferenz sucht nach Lösungen für den doppelten demografischen Wandel

Die Pflegebranche in Sachsen-Anhalt will sich besser gegen die Probleme der alternden Gesellschaft wappnen und kämpft um Nachwuchs. Auf der Landespflegekonferenz in Halle forderten Vertreter von Unternehmen und Berufsverbänden deshalb die Einrichtung einer speziellen Pflegekammer, die politisch aktiv wird und unter jungen Menschen für den Berufsstand wirbt. Außerdem sprachen sich Teilnehmer aus Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und Pflegheimen für eine generalistische Pflegeausbildung und ein Aktionsbündnis aus, um das Thema gesamtgesellschaftlich zu diskutieren.

Henry Rafler, Vorsitzender des Landespflegerates, sprach von einem „doppelten demografischen Faktor“. Denn während immer mehr ältere Menschen immer aufwendiger versorgt werden müssten, steige auch das Durchschnittsalter und die Arbeitsbelastung der in der Pflege Beschäftigten in den Krankenhäusern, Pflegeheimen oder in der ambulanten Betreuung. „Die Auswirkungen sind in den Unternehmen und Pflegeheimen längst angekommen“, so Rafler. Die Konsequenzen aus der Misere: „Wir müssen Aktivitäten ins Lebens rufen, um junge Menschen für Pflegeberufe zu begeistern“, sagte Rafler. Und: „Wir haben hier ein gesamtgesellschaftliches Problem, dem wir begegnen müssen.“ Eine spezielle Pflegekammer in Sachsen-Anhalt müsse politisch aktiv werden und das Image des Berufsstandes in der Öffentlichkeit „aufpolieren“, forderte Rafler.

Die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten, etwa durch finanzielle Anreize bereits bei der Entlohnung von Auszubildenden, forderte Ministerialdirigent Dr. Dr. Reinhard Nehring, Abteilungsleiter Gesundheit und Verbraucherschutz im Ministerium für Gesundheit und Soziales Sachsen-Anhalt. Die Verweildauer im Beruf müsse sich erhöhen. Dazu beitragen könnten die Qualifikation von Führungs kräften, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sicherung einer hohen Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. Auch könnten aus der Branche ausgeschiedene Mitarbeiter regeneriert werden, um den Bedarf an Fachkräften zu decken.

Gleichzeitig müssten Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die auch für ältere Mitarbeiter in der Pflege „den Beruf ertragbar werden lassen“, sagte Anja Bormann, Geschäftsführerin des Landesverbandes Hauskrankenpflege Sachsen-Anhalt (LVHKP). Und sie fordert: „Bereits die Pflegeausbildung muss sich dringend auf die Erfordernisse der Zukunft einstellen.“ Die Pflegefachkraft der Zukunft müsse für die Bedürfnisse von Patienten aller Altersstufen ausgebildet sein und in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens qualifiziert tätig werden können. In der generalistischen Pflegeausbildung sollten daher die Ausbildungsinhalte aus der Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege zusammengeführt werden.

Die Pflegebranche in Sachsen-Anhalt zählt rund 200.000 Mitarbeiter. In den vergangenen zehn Jahren wurden nach Angaben Nehrings 7.700 Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildet, das sei nach Baden-Württemberg und Sachsen die höchste Zahl.

Vorsitzende am Tisch Voller Saal auf der Landeskonferenz

DPR lobt IT-Innovationspreis für Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen aus

Berlin (24.10.2012) – Der Deutsche Pflegerat e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und des Hebammenwesens, lobt den Preis für innovative IT-Projekte in Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen aus. Der Förderpreis wird gestif-tet von der easySoft GmbH und ist dotiert mit 10.000 EUR für den 1. Platz. Bewerben können sich Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Thematisch sind den Teilnehmern keine Grenzen gesetzt.

Wir wünschen uns zukunftsorientierte Projekte, welche die Möglichkeiten und Chancen aktueller Informationstechnologien im Bildungsbereich und der Pflege beleuchten. Das Projekt mit der stärksten Innovationskraft und der größten Relevanz für die Weiterentwicklung in der Pflege wird prämiert. Projekte können zum Beispiel folgende Bereiche thematisieren: Bildungsmanagement, Bildungscon-trolling, Cloud-Computing, Internet, neue Möglichkeiten mit neuen Interfaces (wie Smart-Phone, Tablet-PC, Kinect), Lernplattformen, virtuelle Klassenzimmer, wor-ldwide global classrooms, electronic skills lab, u.a..

Bei Fragen bezüglich des Innovationspreises und Projektes wenden Sie sich bitte per E-Mail an

innovationspreis(at)easysoft.info

Bewerbung
Ihre Online-Bewerbung ist ab sofort möglich unter

www.easysoft.info/Innovationspreis

Hier reichen zunächst die Angaben zur Bildungseinrichtung und eine erste Projektbeschreibung in maximal 5 Sätzen.

Einreichung des Projektes
Reichen Sie bis 31.12.2012 eine inhaltlich aufschlussreiche und maximal 10 Seiten umfassende Dokumentation Ihres Projektes ein! Achten Sie bitte darauf, dass eine Übertragbarkeit Ihres Vorgehens auf andere Bildungseinrichtungen gut erkennbar ist.

Jury
Die Entscheidung über die Preisträger fällt eine Jury, welche die zugelassenen Projekte sorgfältig prüft und 10 Projekte zur Nominierung vorschlägt.

Nominierung
Die nominierten Projekte werden Ende Januar 2013 mit einer Kurzdarstellung im Internet unter www.easysoft.info veröffentlicht. Der Sieger wird im April 2013 durch die Jury bekannt gegeben.

Preisverleihung des Siegers
Die Preisverleihung des Siegers findet im Juni 2013 in Berlin statt.

Förderpreis
Der Förderpreis ist mit 10.000 EUR für den 1. Platz dotiert.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!